Fotografie = malen mit Licht

 

Die Liebe zur Fotografie kam, als ich meinen ersten Hund hatte - so fing es wohl bei vielen tierlieben Menschen an.

Im Jahre 2000, als mich dieser Virus befallen hat, war die digitale Fotografie so richtig im Kommen. Die erste Kamera war eine "Taschenknipse", sie war klein und leicht und man konnte schöne Fotos von Landschaften machen. Der Zoom in dieser Kamera war für meine Ansprüche an die Tierfotografie unbrauchbar und jede Bewegung meines Hundes war unscharf abgebildet.

Also ging ich in unseren Media-Markt und ließ mich beraten, kaufte mir eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) von Canon und mit der Zeit auch einige Zoomobjektive für Hundefotografie und Wildtierfotografie, aber auch Weitwinkel für Landschaften und Wetterstimmungen. Dann noch einige Bücher dazu und dann wurde gelesen und draußen mit dem Hund fotografiert.

Und so ging eine lange Zeit ins Land - aber wenn man erst einmal die Zusammenhang zwischen Blende, Belichtung und ISO versteht, dann wird es schnell besser. Ich habe es mir alles alleine erarbeitet, in Büchern, in Foren und in der Praxis - aber es vergingen Jahre. Sehr hilfreich war die fotocommunity, wo ganz viele Fotografen die gezeigten Fotos kritisch bewerten, durch Kritik und Lob lernt man auch dazu - z.B. Bildgestaltung, Licht, Freistellung des Motivs, Schärfeverlauf u.v.m.

 

 

Meine schönste und intensivste Zeit mit der Fotokamera in der Hand hatte ich im Tierheim und im Hundeverein.

Ich hatte mich sehr gefreut, als ich fragte und eine Zusage bekam, die Hunde (auch Katzen, Vögel, Meerscheinchen) zu fotografieren, um sie für die Vermittlung auf ihre Homepage zu bringen. Es war so toll, die verschiedenen Hunde zu sehen und ins rechte Licht zu setzen. Einige Menschen, die Tiere adoptierten, wollten sogar Bilder von ihren neuen Hund haben, aber wir lehnten ab.

Auf dem Hundevereinsplatz konnte ich dann die Hunde in Action sehen und fotografieren - natürlich mit der Genehmigung der Chefin. Um keine große Aufmerksamkeit zu erregen, darf man nicht hektisch umherlaufen, sondern ruhig mitgehen und still stehen oder sitzen. Es gab niemals eine Situation, in der ich Bedrohung empfand, obwohl mich die Hunde sehr wohl wahrnahmen und auch in meine Richtung schauten.........

Mit meinen Fotos habe ich vielen Hundeführern eine Freude gemacht, natürlich habe ich ihnen die Bilder gratis per Email zugeschickt, denn man sieht seinen eigenen Hund ja nicht bewußt zu.

 

 

Tagsüber war ich mit meinem Hund in ländlicher Umgebung unterwegs, im Wald, auf Feldwegen, in Wiesen, an Seen - somit konnte ich auch einige Wildtiere, wie Rehe, Hirsche, Fuchs, Hase und auch Reiher und Kraniche sehen. Auch Pferde oder Rinder sind sehr schöne Übungsmotive, Pferde im Galopp sind immer ein Anreiz zur Kamera zu greifen......

Und mein Hund immer dabei, grad bei Wildtieren muß man den Jagdtrieb unterbinden und so lief mein tierischer Freund immer frei und blieb in meinem Umkreis, er hatte es so gelernt. Oftmals wurde ich durch meinen Hund erst auf Wildtiere aufmerksam, indem er die Nase in die Luft streckte.

Sehr gute Motive findet man im Tierpark oder Wildpark, die Tiere sind an die Menschen gewöhnt und nicht so scheu und man sieht Tiere, die man in unsere Natur sonst nicht sehen würde.

 

Foto´s aus einem Tierpark

Foto´s unserer Wildtiere in der Natur


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